Der Garten als Platz zum Hausbau

Für viele kleine Familien kommt irgendwann die Frage, ob sie ihr eigenes Haus bauen wollen. Dabei ist die Suche nach dem richtigen Ort oft die wichtigste Aufgabe. Große Städte haben oft unbezahlbare Quadratmeterpreise, aber auch Kleinstädte werden immer teurer. Die beste Möglichkeit günstig an ein Grundstück für das eigene Haus zu gelangen, ist oft der Garten der Eltern. Bietet das Grundstück genug Fläche, bietet sich der Hausbau nahezu an. Jedoch ist dies immer leichter gesagt als getan. Es gibt zahlreiche Probleme, die überwunden werden müssen, um mit dem Bau zu beginnen.

Das Baurecht erwerben

Zunächst ist zu klären, ob auf dem Grundstück überhaupt die Berechtigung besteht bauen zu dürfen. Dafür müssen Sie sich über das Baurecht informieren und später eine Baugenehmigung bekommen. Es kann vorkommen, dass die Baugenehmigung vom Bauamt der eigenen Kommune verwehrt wird. Das Bauamt kennt die baurechtlichen Bestimmungen teilweise aber nicht. Daher ist es wichtig die Bestimmungen für den eigenen Hausbau selbst zu kennen. Bevor also mit dem Bau begonnen werden kann, sollten sie eine schriftliche Genehmigung durch das Bauamt vorliegen haben, sodass es später nicht zu Problemen mit der Baubehörde kommt. Ein weiteres Problem stellt das Eigentum am Grundstück dar. Kinder sollten sich ein Baurecht im Grundbuch eintragen lassen. Andererseits kann es bei Pfändung, aufgrund von Zahlungsengpässen der Eltern dazu kommen, dass Ihr Haus mit verpfändet wird, da es sich auf dem Grundstück steht.

Bebauungsplan

Eine andere Möglichkeit den vollständigen Anspruch für ein Grundstück zu erhalten, ist die Aufteilung des Grundstückes. Dabei ist aber immer auf den Bebauungsplan zu achten. Falls ein solcher Plan für ihr Grundstück existiert, ist die Kommune dazu verpflichtet Ihnen Auskunft über diesen zu gewährleisten. Wenn die Erschließung laut dem Bebauungsplan gesichert ist, haben Sie so gut wie immer ein Recht für den eigenen Hausbau. Teilweise liegt kein Bebauungsplan vor. Ist dies der Fall muss sich der Bau des Hauses in die nähere Umgebung einfügen. Dabei ist zu beachten, dass angrenzende Grundstücke durch Ihr Haus nicht beeinträchtigt werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch zu überprüfen, ob das Grundstück unter Denkmalschutz oder Naturschutz steht. Das könnte dazu führen, dass Ihnen ein Baurecht ebenfalls verweigert wird. Sollten Sie also auf die Idee kommen im elterlichen Garten zu bauen, sind wie beschrieben einige Probleme zu klären. Daher sollten Sie auch hundertprozentig abgesichert sein, bevor Sie das eigene Haus errichten. Im schlimmsten Fall kann es dazu kommen, dass Sie ihr Haus nachträglich abreißen müssen. Dies liegt natürlichen nicht in Ihrem Interesse. Die Prüfung des Baurechts hat somit höchste Priorität, falls Sie bauen wollen.

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1 Kommentar to “Der Garten als Platz zum Hausbau”

  1. Renate sagt:

    Habe den Artikel mit grossem Interesse gelesen. Vielen Dank!

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