Einen Rasen anlegen

Ein Rasen wirkt mit seiner grünen Farbgebung und seinem dichten Teppich ansprechend und ausdrucksstark und bildet einen farblichen Kontrast zu angelegten Blumenbeeten. Damit der Rasen den gewünschten Anforderungen entsprechen kann, ist es notwendig darauf zu achten, dass er den Gegebenheiten angepasst wird und regelmäßig gepflegt wird. Auf diese Weise bleibt er lange erhalten und wird zum Aushängeschild von jedem Gartenbesitzer.

Die beste Zeit zum Anlegen und notwendige Vorbereitungen

Einen Rasen anlegen bedeutet Geduld und Zeit sowie dementsprechende Vorbereitungen. Damit die Arbeit ohne Unterbrechung erfolgen kann, ist es wichtig, bereits im Vorfeld die notwendigen Geräte anzuschaffen, die auch später für die Rasenpflege benötigt werden. Dazu gehört neben einem Spaten oder einer Motorhacke, ein Nivellierrechen, alternativ dazu eine Gartenwalze und ein Streuwagen. Die optimale Zeit, um einen Rasen anlegen zu können, sind die Frühlingsmonate März und April. Alternativ können auch die Monate August und September genutzt werden. Sehr wichtig ist jedoch, dass der Tag trocken und nicht verregnet ist. Die Wahl des Saatgutes ist davon abhängig, ob sich der Rasen im Schatten befinden wird oder einen sonnigen Platz erhält.

Welche Vorbereitungen sind notwendig?

Über den Winter hinweg sammeln sich Pflanzenreste und Blätter auf der Erdoberfläche und Steine im Erdreich. Diese müssen entfernt werden, sodass die Erde gelockert und für das Pflanzen des Rasens vorbereitet werden kann. Der Boden wird spatentief gelockert und damit die unteren Bodenschichten für die spätere Wasseraufnahme gebrochen. Diese Arbeit erfolgt mit einem Spaten oder mit einem Kultivator, der wesentlich zur Arbeitserleichterung beiträgt. Nachdem die grobe Erdarbeit erledigt ist, kommt die eigentliche Vorbereitung, um einen Rasen anlegen zu können. Pflanzenreste, alte Wurzeln oder Steine werden nun aus der vorbereiteten Fläche entfernt. Mit einem Rechen werden entstandene Unebenheiten beseitigt und die Fläche wird geebnet. Nun sollte der Rasen 2 bis 3 Wochen ruhen, damit die Erde sich etwas setzen kann.

Die richtige Wahl des Saatgutes

Kurz bevor die Saat gesetzt wird, sollte die Erdoberfläche noch einmal mit dem Rechen gesäubert und bearbeitet werden. Einen Rasen anlegen bedeutet auch, die richtige Wahl des Rasens zu treffen. Diese hängt davon ab, inwieweit er strapaziert wird und wo er entstehen soll. Wird der Rasen häufig zum Spielen für Kinder genutzt, sollte in jedem Fall ein Spiel- oder Sportrasen gewählt werden, da dieser deutlich strapazierfähiger ist. Befindet sich die Rasenfläche in einem schattigen Bereich, ist ein Schattenrasen erforderlich, der Moosansammlungen verhindert. Wird die Rasenfläche nur wenig beansprucht, kann ein Zierrasen verwendet werden. Die Aussaat kann mit einem Streuwagen erfolgen, der für eine gleichmäßige Verteilung sorgt. Nach der Aussaat sollte der Grassamen fest angedrückt werden, damit er eine ausreichende Verbindung zum Boden erhält. Auf diese Weise werden die Samen nicht vom Wind verweht und auch nicht von den Vögeln als Vogelfutter verwendet. Nun den Grassamen noch gleichmäßig bewässern und sich nach einigen Wochen auf die ersten Grashalme freuen.

Die richtige Pflege nach der Aussaat

Nach der Aussaat ist es wichtig, dass der Boden in den ersten 3 bis 4 Wochen regelmäßig bewässert wird. Dies kann über einen Wasserschlauch erfolgen, der jedoch nicht direkt auf die Flache gehalten werden sollte, oder über einen Beregner. Hat sich ein dichter Teppich gebildet, sorgt der Rasen für sich selber. Danach ist neben einem regelmäßigen Rasenschnitt auch eine ausreichende Düngung notwendig, damit der Rasen genügend Nährstoffe erhält und seinen satten grünen Farbton beibehält.


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