Gemüsegarten richtig anlegen

In Zeiten, in denen Gemüse weltweit einer hohen Pestizidbelastung ausgesetzt ist, wird ein eigener Gemüsegarten für viele Menschen immer attraktiver. Damit es jedoch tatsächlich klappt mit der eigenen Ernte, sollten angehende Gärtner auf einige Dinge achten. Neben einer umfangreichen Planung kommt es dabei vor allem auf die Auswahl der richtigen Pflanzen an.

Den Gemüsegarten planen und anlegen

Eine umfangreiche Planung ist der Grundstein für einen späteren Erfolg im Garten. Als Erstes sollte man sich Gedanken über die passende Lage der Beete machen. Idealerweise sollten Beete in einem sonnigen bis halbschattigen Bereich des Gartens liegen. Mindestens 4 bis 5 Stunden Sonnenschein sind eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Anbau von Gemüse. Wichtig ist zudem, dass man sich genau über den Boden und die Erde informiert, um später mögliche fehlende Stoffe durch Düngen, zum Beispiel mit dem Bio Naturdünger von Compo, ausgleichen zu können. Im Idealfall ist der Boden sehr locker und luftig, ein wenig sandig und neigt nicht dazu, dass sich Regenwasser staut. Ist der passende Ort gefunden, kann das Anlegen der Beete beginnen. Dabei gilt es darauf zu achten, dass jedes Beet durch einen kleinen Weg von rund 30 Zentimeter Breite vom Nachbarbeet abgetrennt wird. Andernfalls muss man beim Pflegen und Gießen immer auf das Beet treten. Nicht vergessen werden sollte die Regentonne. Diese stellt man idealerweise in der Nähe der Beete auf. So ist der Weg beim Gießen vergleichsweise kurz und es lässt sich viel Zeit sparen.

Frühbeet oder Gewächshaus

Eine interessante Frage beim Anlegen eines Gartens ist immer, ob ein Frühbeet oder Gewächshaus sinnvoll ist. Hier kommt es darauf an, auf welche Art man sein Gemüse im Garten anbauen möchte. Wer plant Jungpflanzen zu kaufen und diese in die Beete zu setzen, der benötigt in der Regel kein Frühbeet. Sollen die Pflanzen jedoch aus eigenen Samen gezüchtet werden, dann kommt man nicht um ein solches herum. Nur so kann man den Frost fernhalten und sicherstellen, dass die kleinen Pflanzen die ersten Monate des Jahres überstehen.

Die Auswahl der Pflanzen im Gemüsegarten

Die richtige Bepflanzung im Garten ist nach einer guten Planung der zweite wichtige Faktor für den Erfolg des eigenen Gemüsegartens. Ganz wichtig ist es, dass man bei der Auswahl seiner Pflanzen auf eine gute Mischung achtet. Monokulturen entziehen dem Boden einseitig Nährstoffe, was sich langfristig auf die Ernte auswirkt. Selbst durch Düngen kann man die Auswirkungen nicht immer auffangen. Ideal ist daher der Anbau einer Mischkultur, die sich zudem im jährlichen Rhythmus wechseln sollte. Die Mischkultur setzt sich typischerweise aus Starkzehrern, Mittelzehrern und Schwachzehrern zusammen. Zu Starkzehrern gehören beispielsweise Tomaten, Kartoffeln oder Gurken. Unter Mittelzehrern finden sich Möhren, Zwiebeln oder Rote Beete, während Erbsen, Bohnen oder Linsen als Schwachzehrern angesehen werden. Jedes Jahr sollten die Pflanzen der jeweiligen Gruppen gewechselt werden, um eine ausgewogene Mischkultur, welche die Erde gleichmäßig beansprucht, zu gewähren. Als positives Nebenprodukt schützt eine solche Bepflanzung sich im Gemüsegarten auch gegenseitig vor Schädlingen, was wiederum den eigenen Arbeitsaufwand senkt. Neben den Mischkulturen kann sich zudem ein Beet mit standorttreuen Sorten wie Erdbeeren oder Rhabarber empfehlen, die problemlos mehrere Jahre in Folge angebaut werden können.


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