Kommende Woche bis zu 40 Grad – wie bewässere ich meinen Garten während der Hitzewelle?

Der Sommer 2015 rollt an. Nach einem wechselhaften Start werden für die ersten Tage im Juli hochsommerliche Temperaturen vorher gesagt. Bis zu 40 Grad machen nicht nur Mensch und Tier zu schaffen. Vor allem für die Vegetation in Natur und dem Garten leidet unter trockener, brütender Hitze. Gartenbesitzer stellen sich damit wieder der Herausforderung die Pflanzen optimal zu bewässern.

Korrekte Rasenpflege entscheidend

Gerade der Rasen, vieler Gärtner liebstes Kind, leidet unter heißen Tagen ohne Regenfall besonders. Nicht alleine die Bewässerung ist dabei entscheidend. Kündigt sich eine Hitzewelle an sollte beim Mähen die Schnitthöhe nicht zu kurz angesetzt werden. Der Boden neigt sonst dazu das aufgenommene Wasser durch Verdunstung schnell wieder zu verlieren. Eine wirksame Maßnahme ist dabei den Schnitt auf dem Rasen zu belassen. So werden der Rasen und das Erdreich vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt und speichern die Feuchtigkeit besser. Lassen sich Mäharbeiten während heißer Phasen nicht vermeiden, sollten diese auf den Abend gelegt werden. Über Nacht können sich die Schnittstellen verschließen, die ansonsten auch für einen massiven Flüssigkeitsverlust mitverantwortlich sind.

Die Bewässerung der Rasenfläche wird weitläufig für den frühen Morgen oder den späten Abend empfohlen. Wichtig ist, dass das Gras keiner direkten Sonneneinstrahlung bei und nach dem Bewässern ausgeliefert ist. Der frühe Morgen, zwischen fünf und sieben Uhr, ist ideal. Das Gras hat noch genügend Zeit die Flüssigkeit aufzunehmen. Das Bewässern am Abend kann zum Auftreten von Pilzen führen. Um einschätzen zu können ob der Rasen genügend gegossen wurde können als Richtwert ein bis zwei Gurken- oder Senfgläser im Rasen platziert werden. Haben die Gläser ca. 15 Millimeter Wasser aufgefangen kann von einer optimalen Bewässerungsmenge ausgegangen werden.

Blumen, Sträucher und Bäume bewässern

Bei Beeten und Topfpflanzen ist ein abendliches Gießen die beste Wahl. Die Pflanzen haben im Gegensatz zum Rasen einen höheren Wasserbedarf. Über Nacht ist genügend Zeit das Wasser aufzunehmen und zu speichern. Gegossen werden sollte direkt am Erdreich und niemals das Gewächs als Ganzes. Regelmäßig aufgelockerte Erde garantiert eine gute Aufnahme des Wassers in Wurzelnähe. Bäume, Sträucher und Hecken profitieren eher von einer ausgiebigen Bewässerung alle paar Tage denn von einer  täglichen kurzen Gießeinheit. Auch hier gilt, dass ein lockeres Erdreich das Wasser besonders gut aufnimmt und über längere Zeiträume speichert. Grundsätzlich sind Frucht tragende und großblättrige Pflanzen besonders auf Wasser angewiesen. Eine ausreichende Versorgung entscheidet über das Wohl. Mediterrane Botanik verzeiht einen vergessenen Tag hingegen in der Regel.

Große Gärten mit Rasenflächen, Beeten, Sträuchern und Bäumen werden schnell zur täglichen Pflichtaufgabe, was die Wasserversorgung angeht. Für die Bewässerung fallen da durchaus eine Stunde Aufwand an. Hier lohnt die Überlegung zumindest einen Teil der Bewässerung über ein automatisches Bewässerungssystem zu erledigen. Mittels Zeitschaltuhr können feste Zeiten einprogrammiert werden und je nach Wettervorhersage auch kurzfristig der Witterung angepasst werden. Je nach Art gibt es für viele Pflanzen optimale Bewässerungssysteme wie Versenkregner, Beregner oder Tropfschläuche. Relativ preiswert und mit gewissem handwerklichen Know-how lassen sich solche Anlagen mit Equipment aus dem Baumarkt selbst zusammenstellen. Komplette Bewässerungssysteme sind online beispielsweise unter www.regenmeister.de erhältlich.


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