Terrassenüberdachungen aus Glas

Gerade im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen ums Haus kommen und ihr wärmendes Licht auf unsere Terrasse werfen, wissen wir sie zu schätzen, die Terrassenüberdachung aus Glas. Denn darunter lässt sich angenehm und warm sitzen, während draußen noch die letzten Schneefleckchen langsam in der Sonne schmelzen. Und auch wenn milder Sommerregen den Garten nässt, lässt es sich wunderbar unter dem gläsernen Terrassendach, beispielsweise von AB Glas & Design, aushalten.

Terrassendächer konstruieren

Grundsätzlich unterscheidet sich die Konstruktion einer Terrassenüberdachung durch die Art der Befestigung. Man kann sie entweder an der Hauswand anschrauben, frei stehend bauen oder mit Pfosten ins Fundament einlassen. Grundsätzlich muss eine Glas-Terrassenüberdachung jedoch immer eine Neigung von mindestens 5 % haben, damit das Regenwasser ablaufen kann. Außerdem ist es empfehlenswert, eine Regenrinne an der Überdachung anzubringen. Für Terrassendächer sollte in jedem Fall Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) genutzt werden. Letzteres wird bei Bruch durch eine durchsichtige Folie zusammengehalten und kann so nicht splittern. Außerdem empfiehlt es sich, getöntes Glas zu nutzen. Es heizt sich auf und gibt die Wärme nur mit Verzögerung ab, sodass es auf der Terrasse nicht zu warm wird. Etwas teurer, dafür aber auch gerade für Terrassenüberdachungen besonders gut, ist selbstreinigendes Glas. Eine hauchdünne Beschichtung aus Titanoxid sorgt mithilfe der ultravioletten Anteile des Sonnenlichts dafür, dass sich Verschmutzungen von der Fensteroberfläche lösen. Gleichzeitig verhindert die Beschichtung Tröpfchenbildung auf der Scheibenfläche. Mit jedem Regen wird die Überdachung gesäubert und trocknet hernach fleckenfrei und rasch wieder ab.

Terrassendächer bauen

Wer Terrassenüberdachungen plant, stellt sich sicher die Frage, ob er eine Baugenehmigung braucht oder nicht. Dies lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten, da die Regeln bzgl. der Baugenehmigung von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich sein können. Deshalb ist es besser, beim zuständigen Bauamt anzurufen und im Zweifel eine Baugenehmigung zu beantragen. Außerdem muss bei der Planung unbedingt beachtet werden, dass die Grundfläche, die von einem Terrassendach überspannt wird, eine Größe von 30 m² nicht überschreiten darf. Das ist übrigens nicht die Größe der Dachfläche, die je nach Neigung durchaus größer sein kann. Eine weitere wichtige Entscheidung im Vorfeld ist die Frage nach den Stegplatten. Grundsätzlich sind Terrassenüberdachungen, die nur mit Glas – ohne Stegplatten auskommen, meist besonders schön, doch gerade, wenn es sich um große Flächen handelt, sind Stegplatten zwischen den einzelnen Glasplatten nicht nur sinnvoll, sondern auch willkommene Designelemente. Es gibt eine große Anzahl verschiedener Stegplatten. Beispielsweise solche aus Polycarbonat, die kaum von der Glasplatte zu unterscheiden sind, oder formschönen Aluplatten, die sehr pflegeleicht sind.

Selber bauen oder den Profi fragen?

Was die gläserne Überdachung der Terrasse letztlich kostet, hängt sehr stark von der Größe und den verwendeten Materialien ab. So ist eine Überdachung mit Pfosten aus Holz in der Regel günstiger, als eine, deren Pfosten aus Aluminium gefertigt sind. Grundsätzlich kann man von einer Preisspanne von ca. 3000 bis 5000 Euro ausgehen. Mit Sonderwünschen wird das Ganze natürlich noch mal teurer. Bei einem solchen Betrag ist die Überlegung selbst Hand anzulegen natürlich verlockend. Doch das ist wirklich nur echten Handwerkern zu empfehlen. Der Bau einer Terrassenüberdachung aus Glas erfordert Geschick, Können und auch Kraft. Die passenden Überdachungen gibt es mit Anleitung im Internet und wer sich den Aufbau nicht zutraut, findet hier auch den passenden Handwerker in seiner Nähe.


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